Meister-BAföG - Akademie der Ausbilder UG

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Meister-BAföG

Förderung

Meister-BAföG

Maximale Förderhöhe: 48 % | 10.226 €
Zielgruppe: Beschäftigte, Selbstständige
Förderfähige Kurse: IHK-Aufstiegsfortbildungen

Das Meister-BAföG ist eine bundesweite Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Die Förderung ist einkommens-, alters- und vermögensunabhängig und ist trotz der Bezeichnung "Meister-BAföG" nicht nur Meister-Fortbildungen vorbehalten, sondern auch auf alle anderen IHK-Aufstiegsfortbildungen anwendbar.

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Wer wird gefördert?

Gefördert werden durch das AFBG Fachkräfte (beschäftigt oder selbständig), die an einem Praxis-Studium zum Handwerks- oder Industriemeister IHK, Fachwirt IHK, Fachkaufmann IHK, Industrietechniker IHK, Betriebswirt IHK oder auch zum Technischen Betriebswirt IHK teilnehmen und zuvor eine nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung anerkannte Erstausbildung abgeschlossen haben (bzw. über einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen).

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Wie hoch kann die Förderung ausfallen?

Die Förderung umfasst die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren (maximal bis 10.226 Euro). In der Regel besteht die Förderung aus einem nicht zurückzahlbarem Zuschuss zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren in Höhe von zurzeit 30,5 Prozent, der restliche Betrag wird mit einem zinsgünstigen Darlehen durch die  Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert. Bei dem Darlehen handelt es sich um ein Darlehensangebot, das dem Antragsteller unterbreitet wird. Die Annahme des Angebots ist nicht zwingend verbunden mit der Auszahlung des Zuschusses, d.h., es ist auch möglich, nur den Zuschuss zu erhalten, ohne das Darlehen in Anspruch zu nehmen.

Erfolgreiche Prüflinge erhalten zukünftig einen Darlehenserlass von 25 Prozent auf das für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren entfallende Restdarlehen.

Nach Abschluss des Praxis-Studiengangs und einer Karenzzeit von 2 Jahren (längstens jedoch nach 6 Jahren) ist das Darlehen zins- und tilgungsfrei. Danach ist das Darlehen innerhalb von 10 Jahren mit einer monatlichen Mindestrate in Höhe von 128 Euro zurückzuzahlen. Bei Vollzeitmaßnahmen kann zusätzlich ein Unterhaltsbeitrag gefördert werden, der aber vom Einkommen und Vermögen der Antragsteller und deren Ehegatten abhängig ist. Fortbildungskosten sind im Rahmen der Einkommensteuererklärung absetzbar.

Nach Bestehen der Abschlussprüfung gründen oder übernehmen Sie ein Unternehmen und stellen einen neuen Auszubildenden und/oder Angestellten ein, so können noch einmal bis zu 66 Prozent Ihres gesamten Restdarlehens erlassen werden.

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Voraussetzungen für eine Förderung

Eine wesentliche Voraussetzung ist, dass der Antragsteller bislang noch keine berufliche Aufstiegsweiterbildung durchgeführt hat, unabhängig davon, ob diese in der Vergangenheit gefördert wurde oder nicht. Ausnahmen bilden lediglich die Weiterbildungen zum Betriebswirt IHK und zum Technischen Betriebswirt IHK.

Eine zusätzliche 2. Weiterbildungsmaßnahme kann auf Antrag und nach eingehender Prüfung gefördert werden, wenn diese zu einem Abschluss als Betriebswirt IHK führt. Wer also beispielsweise bereits eine berufliche Fortbildung zum Industriemeister IHK erfolgreich durchgeführt hat, hat gute Chancen, auch eine Förderung bei dem Weiterbildungslehrgang zum Technischen Betriebswirt IHK zu erhalten. Das gleiche gilt natürlich auch für Handels- und Industriefachwirte und Fachkaufleute, die den Betriebswirt IHK absolvieren möchten.

Förderung beantragen

Sofern Sie sich für Aufnahme einer IHK-Aufstiegsfortbildung entscheiden, übersenden wir Ihnen den Antrag für das Meister-BAföG. Diesen schicken Sie uns ausgefüllt und unterschrieben zurück. Gemeinsam mit einem von uns ausgefüllten und unterschriebenen Formblatt (Formblatt B) übermitteln wir die Unterlagen dem zuständigen Amt, welches im Anschluss Kontakt mit Ihnen aufnimmt.

Abrechnung der Förderung

Das Meister-BAföG wird monatlich direkt an Sie überwiesen. Sie können die Weiterbildungsgebühren dann bequem in monatlichen Raten abzahlen.

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Beratung unter
Telefon:
0441 - 36109910

 
 
 
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